Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Wanderung auf dem Rabenauer Höhenwegweg, 13km

( ab So., 20.1., 10.15 Uhr )

Die Gemeinde Rabenau liegt im Dreieck zwischen den Städten Gießen, Marburg und Grünberg, eingebettet in eine weitläufige grüne Landschaft. Entlang des 32km langen Rabenauer Höhenwegs lässt sich die Gegend ganz wunderbar erkunden. Unsere Wanderung auf einem Teilabschnitt führt uns hinauf zum Wasserwerk auf ein Hochplateau mit einem außerordentlichen Panorama: Am Waldhorizont sehen wir den Bergrücken des Kahlen Berges, nach Süd-Osten den Hohen Noll und in der Ferne den Vogelsberg. Bei guter Sicht sind in nördlicher Richtung der Westerwald und im Nordosten auch das Rothaargebirge zu erkennen. Wir gelangen nach Allertshausen, von den Einheimischen aufgrund seines schmucken Charakters auch "Klein-Marburg" genannt, und gelangen zur Evangelisch-Lutherischen Kirche. Es handelt sich dabei um eine Saalkirche aus den Jahren 1905/06, bei der ein nicht bekannter Baumeister in eigenständiger Weise Formen des Jugendstils aufgriff und der kleinen Kirche seine individuelle Gestalt verlieh. Sie prägt das Ortsbild und ist ein hessisches Kulturdenkmal. Von Allertshausen laufen wir bergab, die prächtige Kulisse des Lumdatals vor Augen und gelangen nach Londorf, von wo wir nach einem Abstecher in den Burggarten nach Odenhausen zurückkehren. Die Wanderstrecke ist auch bei schlechtem Wetter gut begehbar. Start: 10:15 Uhr, Liebigstraße Gießen gegenüber Hauptzollamt (Bildung von Fahrgemeinschaften) oder 11:00 Uhr in Rabenau-Odenhausen auf dem Parkplatz des Waggonbistros Gleis 1. Naviadresse: Hauptstraße 17, 35466 Rabenau. Telefonischer Kontakt zum Wanderleiter: 0641 - 494846. Um Anmeldung bei der vhs oder dem Wanderleiter wird freundlichst gebeten.

Kursnr.: AE1310
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

Anmeldung möglich Geschichte Russlands: Die Vorgeschichte

( ab Mi., 23.1., 18.00 Uhr )

Gezeigt wird die Entwicklung im osteuropäischen Raum vom warägischen Reich von Kiew über die "Taufe Russlands" (Annahme des Christentums 988) bis zum ersten Zaren, Iwan IV. ( "der Schreckliche"), der Kasan und Astrachan unterwarf.

Kursnr.: AE1102
Kursgebühr: 26,00 €€ (ermäßigt 20,80€)

Niko Pirosmani (1862-1918) lebte lange Zeit auf der Straße und tauschte seine naiven Gemälde gegen Essen oder einen Schlafplatz ein. Erst nach seinem Tod finden die faszinierenden Bilder des georgischen Autodidakten Anerkennung. Zusammen mit Henri Rousseau (1844-1910) ist er einer der bedeutendsten Vertreter der Naiven Malerei.
Der Österreicher Erwin Wurm (*1954) bietet mit seinen vielschichtigen Plastik/Skulpturen möglicherweise auch Naivität, allerdings gepaart mit phantastisch-surrealen Elementen. Inwieweit grenzenlose Phantasie und ungebrochener Mut Künstler damals wie heute zu Grenzüberschreitungen befähigt, soll in diesem Kurs beispielhaft deutlich gemacht werden.

Kursnr.: AE5052
Kursgebühr: 52,00 €€ (ermäßigt 41,60€)

freie Plätze Jugendstil in Bad Nauheim, 16km

( ab So., 17.2., 10.00 Uhr )

Das Stadtbild von Bad Nauheim ist maßgeblich vom Jugendstil geprägt. Dies verdankt die Stadt dem kunstbegeisterten Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein, der auch Gründer der berühmten Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe war. Charakteristisch für den Bad Nauheimer Jugendstil ist der Bezug zum Wasser als regenerierende bzw. heilende Kraft.
Unsere Wanderung führt uns stadteinwärts zur ehemaligen Kuranlage mit Sprudelhof, dem größten geschlossenen Jugendstil-Ensemble Europas. Prächtige Jugendstil-Zeugnisse sind des Weiteren der 1912 erbaute Bahnhof, die Trinkkuranlage, das Theater im ehemaligen Kurhaus sowie viele nicht öffentliche Bauten (Hotels, Pensionen, Wohnhäuser), die alle im sogenannten Darmstädter Stil errichtet wurden. Der Weg führt weiter zum Johannisberg über das Segelfluggelände zum Landgasthof Winterstein, wo wir eine Zwischeneinkehr machen. Von dort geht es zurück zum Usa-Wellenbad. Hier befindet sich ein gutes Restaurant für die Endeinkehr. Die Wanderstrecke ist auch bei schlechtem Wetter gut begehbar. Start: 10 Uhr Liebigstraße gegenüber Hauptzollamt (Bildung von Fahrgemeinschaften) oder 11 Uhr Parkplatz Usa-Wellenbad in Bad Nauheim. Naviadresse: In der Au 2, 61231 Bad Nauheim. Telefonischer Kontakt zum Wanderleiter: 0641 - 494846.

Kursnr.: AE1311
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

Der Großfürst Iwan IV. nimmt 1547 den Titel "Zar" an. Damit verbunden ist eine Zentralisierung des Reiches. Nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 geht nach russischem Verständnis damit die Wahrung der ("wahren") christlichen Tradition auf Russland über.

Kursnr.: AE1103
Kursgebühr: 31,20 €€ (ermäßigt 25,00€)

freie Plätze Muschenheimer Kulturwanderweg, 11 km

( ab So., 10.3., 10.15 Uhr )

Die Region um Lich ist um eine außergewöhnliche Attraktion reicher. Auf dem kulturhistorischen Wanderweg rund um den Ortsteil Muschenheim durchläuft man mehrere Jahrtausende Geschichte unterschiedlichster Ausrichtung: Ob das Megalithgrab Heiliger Stein nahe der Hügelgräber, der Limesturm oder das Kloster Arnsburg mit dem Kastell und dem Amphitheater. Wir durchwandern eines der schönsten Naturfleckchen Hessens: durch Feld, Wald und Wiesen, entlang dem Wels-Bach und der Wetter. Die Wanderung ist auch bei schlechtem Wetter gut begehbar. Start: 10 Uhr 15 Liebigstraße gegenüber dem Hauptzollamt (Bildung von Fahrgemeinschaften) oder 11 Uhr an der Evangelischen Kirche in Muschenheim. Naviadresse: Schulstraße 34, 35423 Lich. Telefonischer Kontakt zum Wanderleiter: 0641 - 494846. Um Anmeldung bei der vhs oder dem Wanderleiter wird freundlichst gebeten.

Kursnr.: AE1312
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

freie Plätze Die Verfolgung der Sinti und Jenischen

( ab Sa., 16.3., 11.00 Uhr )

Der Weg führte über Darmstadt direkt nach Auschwitz: Am 16. März 1943 wurden 14 Mitglieder der Familie Klein, die sich selbst zu den Jenischen zählt, ins "Zigeunerlager" deportiert. Wenige Wochen später folgten mehrere Angehörige der Sinti-Familie Mettbach, die ebenfalls als "Zigeuner" verfolgt wurden. Nur wenige dieser Männer, Frauen und Kinder überlebten Hunger, Folter oder Zwangsarbeit und kehrten nach der Befreiung zurück in ihre Heimatstadt. Seit 2012 gedenkt die Stadt Gießen am 16. März in einer Feierstunde dieser fast vergessenen Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns. Heidrun Helwig stellt am 16. März 2019 einzelne Schicksale der Menschen vor, die nicht erst mit der Machtübernahme Adolf Hitlers ausgegrenzt wurden. Zudem rückt die Journalistin und Historikerin verschiedene Gießener Akteure in den Blick, die durch ihre Tätigkeit als Beamte und Wissenschaftler diesen Völkermord mit zu verantworten haben.
Um Anmeldung wird gebeten.

Kursnr.: AE1120
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

Der Krofdorfer Forst ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Hessen und bietet, umsäumt von Rotbuchen und Eichen, zahlreiche abwechslungsreiche und idyllische Wanderwege. Wir wandern von der Schmelz-Mühle durch den Forstdistrikt Buchenbühl bis zum Waldrand südöstlich von Kirchvers. Von unserem weiteren Weg am Wald entlang haben wir eine schöne Aussicht auf das Tal der Vers: Vor uns liegt das schmucke Dörfchen Kirchvers, während im Hintergrund Altenvers den Blick auf sich lenkt. Schon bald erreichen wir das Forsthaus Waldhaus, von wo aus wir wieder zur Schmelz-Mühle zurückkehren. Start: 10:00 Uhr Liebigstraße gegenüber Hauptzollamt (Bildung von Fahrgemeinschaften) oder 10:45 Uhr Parkplatz Schmelz-Mühle. Ende der Wanderung: Ca. 15:45 Uhr. Naviadresse: Schmelz 3, 35457 Lollar-Salzböden. Telefonischer Kontakt zum Wanderleiter: 0641 - 494846. Um Anmeldung bei der vhs oder dem Wanderleiter wird freundlichst gebeten.

Kursnr.: AE1313
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

freie Plätze 100 Jahre Volkshochschule Gießen

( ab Di., 9.4., 18.00 Uhr )

2019 werden die deutschen Volkshochschulen 100 Jahre alt - auch die vhs der Stadt Gießen. Welche Anekdoten können Sie als aktiv oder ehemalig Lehrende oder Lernender an der VHS Gießen berichten? Vielleicht haben Sie Fotos von alltäglichen oder besonderen Erlebnissen wie z.B. von Exkursionen? Was würden Sie gerne selbst über die Geschichte der Volkshochschule wissen wollen? In diesem Kurs mit offenem Werkstattcharakter soll die Volkshochschularbeit durch Sie als Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gewürdigt und sichtbar gemacht werden. An vier Terminen wird sich über Erfahrungen und Erlebnisse strukturiert ausgetauscht. Dozenteninputs werden den Austausch anregen und zeitgeschichtlich rahmen. Die Ergebnisse der Geschichtswerkstatt könnten ggf. in eine Jubiläumsveranstaltung oder Ausstellung einfließen. Ein Projekt in Verbindung mit Prof. Dr. Bernd Käpplinger und Dr. Klaus Heuer, Universität Gießen.
Die Termine finden am 09.04., 30.04., 21.05., und 11.06. statt.

Kursnr.: AE1100
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

freie Plätze Exkursion in die Gedenkstätte Breitenau

( ab Sa., 4.5., 7.45 Uhr )

Die Gedenkstätte Breitenau befindet sich in Guxhagen (15 km südlich von Kassel) auf dem Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters Breitenau und heutigen Wohnheimes von Vitos Kurhessen. Sie entstand aus einem Projekt an der Universität Kassel und erinnert an die Verfolgten und Ermordeten des ehemaligen frühen Konzentrationslagers (1933/34) und späteren Arbeitserziehungslagers Breitenau (1940-1945). Die beiden Lager waren die zentralen Haftstätten der Geheimen Staatspolizei Kassel für Gefangene aus dem gesamten Regierungsbezirk, der damals im Osten bis nach Hanau reichte. Bei den Gefangenen des frühen Konzentrationslagers handelte es sich überwiegend um politische Gegner der Nationalsozialisten, unter ihnen befanden sich aber auch mehrere jüdische Verfolgte. In dem Arbeitserziehungslager waren etwa 7.000 ausländische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen aus über 20 europäischen Ländern inhaftiert und etwa 1.300 deutsche Gefangene. Unter den deutschen Gefangenen befanden sich Juden und Jüdinnen, politische Gegner, evangelische und katholische Geistliche und zahlreiche weitere Menschen der unterschiedlichsten Verfolgtengruppen. Das Schicksal der jüdischen Gefangenen Dr. Lilli Jahn ist durch eine Buchveröffentlichung sehr bekannt geworden. Etwa 1.800 Gefangene wurden von Breitenau in die verschiedenen SS-Konzentrationslager wie Buchenwald, Dachau, Sachsenhausen, das Frauen-KZ Ravensbrück und auch nach Auschwitz deportiert. www.gedenkstaette-breitenau.de. Die Ausstellung stellt eine eindrucksvolle Verbindung von künstlerischer Gestaltung und geschichtlicher Vermittlung dar und regt an Gegenwartsfragen zu diskutieren.
1. Organisatorisches: Die Gruppen-Fahrkarten (Hessenticket: 35,00 für 5 Personen = 7 Euro pro Person) werden unmittelbar vor Fahrtbeginn gemeinsam gelöst.
2. Individuelle An- und Abreise und Bildung von Fahrgemeinschaften per PKW nach Rücksprache möglich.
3. Ablauf der Exkursion: Treffpunkt Hauptbahnhof Gießen mit Frau Waltraud Burger von der vhs Gießen, ca. 7:45 Uhr; Fahrkartenschalter. Abfahrt ca. 8:00 Uhr Gießen Hauptbahnhof
10.30 Uhr: Ankunft in der Gedenkstätte und die Möglichkeit, die Toiletten zu nutzen. Begrüßung durch den Gedenkstättenleiter, Dr. Gunnar Richter
11:00 bis 11:30 Uhr: Einführungsfilm, anschließend kurzes Nachgespräch
11:45 bis ca. 13:00 Uhr: Rundgang durch das Gelände und die ehemalige Klosterkirche (mit den Hafträumen)
13:00 bis 14:30 Uhr: Mittagessen (Selbstzahler)
14:30 bis 15:00 Uhr: Einsicht in die Reproduktionen der Gefangenenakten und der Informationsmappen zu den unterschiedlichen Einzelschicksalen
15:00 bis 16:00 Uhr: Gemeinsamer Rundgang durch die Dauerausstellung der Gedenkstätte und kurzes Abschlussgespräch
16:30 Uhr Ende; Rückfahrt gegen 16:50 Uhr
Max. Teilnehmer/-innenzahl: 20 Personen.
Kursort: Gedenkstätte Breitenau, Brückenstraße 12, 34302 Guxhagen, Tel. 05665/3533

Kursnr.: AE1110
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

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Fax.: 0641/306 2474
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