Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Fortbildung für Kursleiter*innen der vhs Gießen.
Nach einer Führung durch die Sonderausstellung wird Frau Dr. Katharina Weick-Joch, Leiterin des Oberhessischen Museums, die drei Ausstellungshäuser; nämlich Leib‘sches Haus, Wallenfels‘sches Haus und Altes Schloss, sowie erste Überlegungen zur Neupräsentation des Sammlungsbestandes vorstellen. Die Ethnographische Sammlung des Oberhessischen Museums geht auf den Fabrikanten Wilhelm Gail (1854-1925) zurück. In der Sonderausstellung werden verschiedene Fragen an die Sammlung formuliert, zum Beispiel: Welche Entwicklungen hat die Sammlung seit ihrer Gründung 1910 durchlebt? Aus welchen Teilen der Welt kommen die Objekte der Sammlung und wer hat sie nach Gießen gebracht? Welche Rolle kann sie am Oberhessischen Museum in Zukunft einnehmen?

Kursnr.: AG8120
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

freie Plätze Wandern am Tor zum Vogelsberg, 14 km

( ab So., 26.1., 11.00 Uhr )

Natur, Kultur und Tradition sind Attribute, die nicht nur die Kernstadt von Laubach auszeichnen. Sie setzen sich auch in den acht Ortsteilen fort. Mit seiner Lage am Fuße des Vogelsbergs liegt Laubach eingebettet in eine herrliche, von ausgedehnten Wäldern geprägte Landschaft. Historische Dorfkerne und die sehr gut erhaltene Altstadt prägen das Bild. Prunkstück ist das Schloss der Grafen zu Solms-Laubach, in dem neben einem Museum, der Schlosstöpferei auch die Schlossbibliothek untergebracht ist, eine der größten europäischen Privatbibliotheken mit über 120.000 Titeln.
Unsere Wanderung führt vom Landhotel Waldhaus bergauf, bis wir den herrlichen Blick auf Freienseen genießen können. Danach wandern wir am Schellenbach entlang, überqueren ihn und biegen links ab in ein benachbartes Tal, dessen Wiesen die Gemarkungsbezeichnung "Wetterau" tragen. Nach der Rückkehr zum Parkplatz fahren wir nach Laubach zurück, bummeln durch die Altstadt und werden zur Endeinkehr im Café Göbel sein. Hier lassen wir die Eindrücke der Wanderung bei Kaffee und Kuchen Revue passieren.
Start/Treffpunkte: 10:00 Uhr Parkplatz Ringallee Gießen (Mitfahrmöglichkeit für Nicht-Autofahrer*innen) oder 11:00 Uhr am Parkplatz des Landhotels Waldhaus in Laubach. Navi-Adresse: An der Ringelshöhe 7, 35321 Laubach.
Ende der Wanderung: ca. 15:00 Uhr, zurück in Gießen gegen 17:00 Uhr.
Kontakt zum Wanderleiter Burkhard Muth: Tel.: 0641 494846, Mobil: 0151 65137379.
An-/Abmeldeschluss: Wir bitten um Anmeldung bei der vhs bis spätestens Freitag um 11:00 Uhr vor dem Termin oder beim Wanderleiter Herrn Muth bis einen Tag vorher.

Kursnr.: AG1310
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

freie Plätze Geschichte Polens

( ab Mi., 29.1., 18.00 Uhr )

Der polnische Staat entstand im 10. Jahrhundert unter Herzog Mieszko, der 933 getauft wurde. Die polnischen Teilfürstentümer vereinigten sich 1385 mit dem Großfürstentum Litauen. Im 16. Jahrhundert bildete sich dann die polnische Adelsrepublik heraus.

Kursnr.: AG1103
Kursgebühr: 41,60 €€ (ermäßigt 33,20€)

Georg Baelitz, Gerhard Richter, Sigmar Polke und Anselm Kiefer brachten in den 1960er Jahren die deutsche Malerei wieder international aufs Tapet. - Wir wollen den Grund dafür suchen! Max. 20 Teilnehmer*innen.

Kursnr.: AG5052
Kursgebühr: 52,00 €€ (ermäßigt 41,60€)

freie Plätze Moskau und St. Petersburg

( ab Di., 11.2., 18.00 Uhr )

Der Kurs ermöglicht die Entdeckung Russlands anhand der beiden - zeitweilig rivalisierenden - russischen Metropolen, deren unzählige Museen und architektonischen Meisterwerke, deren lebendige Kulturszenen und ein ausgedehntes Nachtleben viele Besucher*innen aus der ganzen Welt in den Bann ziehen. Das "uralte" Moskau, der legitime Spross der russischen Geschichte, wird in seiner glorreichen imperialen Vergangenheit und seiner aufregenden Gegenwart vorgestellt. Die nördlich gelegene spätere Hauptstadt St. Petersburg ist ebenso untrennbar mit Russland und seiner Kultur verbunden. Es erwarten Sie nicht nur dem ungeübten Auge verborgen bleibende Sehenswürdigkeiten, sondern auch konkrete Empfehlungen für Erstreisende von einem Russen, der sowohl in Moskau als auch in St. Petersburg seinen ständigen Aufenthalt hatte. Jede der beiden Städte wird an je zwei Abenden vorgestellt.

Kursnr.: AG1114
Kursgebühr: 20,80 €€ (ermäßigt 16,60€)

Ein Multi-Media-Vortrag von Herrn Bernd G. Schmitz in Kooperation mit dem ViBB & ZiBB Gießen.
Sechsmal hat Bernd G. Schmitz zwischen 2008 und 2019 die Islamische Republik bereist. Während in dieser Zeit die iranischen Präsidenten wechselten und sich die politische Großwetterlage änderte, ist eines unverändert geblieben: die herzliche Gastfreundschaft der Menschen und die Neugier und Offenheit, mit der sie Fremden begegnen. Der Referent zeigt Lichtbilder aus verschiedenen Provinzen des Vielvölkerstaats Iran. Er berichtet von Städtern, die es freitags immer in die Wüste zieht, von einem schlecht über Deutschland informierten Jura-Professor, einem bestens mit dem Werk Heinrich Bölls vertrauten Museumswärter, einem Rentner, der im Satelliten-TV gerne Roberto Blanco im "ZDF-Fernsehgarten" sieht, von Begegnungen mit Fischern in Hormozgan und mit Belutschen, einem Volk im Südosten Irans, die ihn am Neujahrstag als Zeichen besonderer Wertschätzung zum Schießen einluden.
Der Vortrag ist eine Mixtur aus gelesenen Tagebuchpassagen und zu Diaschau-Blöcken zusammengefassten Fotos aus der subjektiven Perspektive eines Reisenden, der die Möglichkeit hatte, auch hinter die touristische Fassade des Landes zu blicken.

Kursnr.: AG1115
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

freie Plätze Auf dem Usatal-Steig, 11km

( ab So., 23.2., 11.00 Uhr )

Der Weg führt an Ziegenberg vorbei in das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Usatal. Der Fluss hat hier viel Raum zum Mäandern und lädt ein zum Fotografieren. Links sehen wir die für den Taunus typischen Felsformationen aus Quarzit. Nach ca. einer Stunde erreichen wir die Kläranlage von Usingen, biegen links ab und erreichen auf dem Gipfel einer mäßigen Steigung die Marienkapelle, eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen des Taunus. Weiter geht es auf schmalen Pfaden und manchmal sehen wir hölzerne Schilder, die auf bergmännische Traditionen hinweisen. Denn vom 17. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier an vielen Stellen nach Bodenschätzen gegraben, meist Eisenerz, aber auch Silber. Waldreich geht es weiter und nach knapp 3 Stunden sind wir wieder auf dem Wanderparkplatz angekommen. Endeinkehr im Schlosscafé Ober-Mörlen.
Start/Treffpunkte: 10:00 Uhr, Parkplatz Ringallee Gießen (Mitfahrmöglichkeit für Nicht-Autofahrer*innen) oder 11:00 Uhr am Wanderparkplatz Vogelsang zwischen Ober-Mörlen und Ziegenberg (ca. 200 m vor dem Ortseingang Ziegenberg).
Ende der Wanderung: ca. 14:00 Uhr, zurück in Gießen ca. 16:00 Uhr.
Kontakt zum Wanderleiter Burkhard Muth: Tel.: 0641 494846, Mobil: 0151 65137379.
An-/Abmeldeschluss: Wir bitten um Anmeldung bei der vhs bis spätestens Freitag um 11:00 Uhr vor dem Termin oder beim Wanderleiter Herrn Muth bis einen Tag vorher.

Kursnr.: AG1311
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

In Zusammenarbeit mit dem Bildungspartner Main-Kinzig.
Demokratiewerkstätten sind freiwillige und selbstorganisierte, jedoch betreute Arbeitsgemeinschaften, in denen sich eine interessierte Gruppe mit Politik (sowie bspw. auch Geschichte und Ökonomie) beschäftigt, wobei die Teilnehmer*innen in einem zweiten Schritt selbst zu Akteuren der politischen Bildung werden.
In einer Demokratiewerkstatt werden umfassende Informationen zu einem Thema zunächst gemeinsam erarbeitet. Die Teilnehmer*innen sollen sich selbstbestimmt politische, ökonomische und historische Themen erschließen und diese respektvoll miteinander diskutieren. So haben sie die Möglichkeit, ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern und Neues zu lernen. Für pädagogisch erfahrene Interessent*innen, die sich vorstellen können, eine Demokratiewerkstatt zu betreuen, bieten wir die Fortbildung zur Demokratiewerkstattleitung an. Wesentlich werden in der Fortbildung Wege aufgezeigt, mit dem offenen Setting und der Selbstbestimmtheit und Organisation der Demokratiewerkstatt umzugehen. Viele Praxisbeispiele sollen es den Teilnehmer*innen leichtmachen, sich mit der Rolle einer Demokratiewerkstattleitung (DWL) zu identifizieren. Personen mit unterschiedlichsten (berufs-)biografischen Zugängen können für die Rolle einer DWL geeignet sein. Min. 6 Teilnehmer*innen.
Gefördert mit Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspaktes.

Kursnr.: AG8125
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

freie Plätze Juden und über das Wesen des Antisemitismus

( ab Do., 12.3., 18.00 Uhr )

Inhaltsskizze des Kurses:
Teil I (vorwiegend geschichtlich): Die "Judenfrage" aus persönlicher Sicht eines sowjetisch-russisch-litauisch-jüdisch geprägten Intellektuellen. Zur Geschichte des jüdischen Volkes im Altertum und im Mittelalter. Die Vorgeschichte der heutigen Judenheit: die Haskala, der Chassidismus und die Misnagdim. Die Gründung des Staates Israel: das Judentum und der Zionismus. Die Judaistik als wissenschaftliche Disziplin und das Studium des Jüdischen. Juden von heute.
Teil II (vorwiegend konzeptionell): Die Wesensart der "jüdischen Gemeinde", der "praktizierende Mensch"/der Talmudmensch in seinen Wesenszügen. Die "Juden als die Achse der Weltgeschichte" aus der christlichen Perspektive und die Grundlagen ihrer Berechtigung. das Leben und Wirken von Jeschuah von Nazareth, von Marx, Spinoza, Freud, Einstein, Kafka und Semjon Frank. Grundkonzeptionen des Antisemitismus. Der jüdische "Selbsthass" und seine Wurzeln. Das Phänomen Hannah Arendt. Auf der Suche nach der jüdischen Identität bei Vilém Flusser. Das "Auserwähltsein" und die westliche Cosmopolis-Idee.

Kursnr.: AG1109
Kursgebühr: 10,40 €€ (ermäßigt 8,30€)

Eine Kooperation der JLU Gießen und der vhs Gießen.
Die zweitägige Exkursion führt nach Guxhagen zur Gedenkstätte Breitenau. Die 15 km südlich von Kassel gelegene Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters Breitenau erinnert an die Verfolgten und Ermordeten des ehemaligen Konzentrationslagers (1933/34) und späteren Arbeitserziehungslagers Breitenau (1940-1945). Bei den Gefangenen des frühen Konzentrationslagers handelte es sich überwiegend um politische Gegner der Nationalsozialisten, unter ihnen befanden sich aber auch mehrere jüdische Verfolgte. In dem Arbeitserziehungslager waren etwa 7000 ausländische Zwangsarbeiter*innen aus über 20 europäischen Ländern inhaftiert und etwa 1300 deutsche Gefangene. Etwa 1800 Gefangene wurden von Breitenau aus in die verschiedenen SS-Konzentrationslager und auch nach Auschwitz deportiert. 1952 wurde das ehemalige Lager zum Mädchenerziehungsheim "Landesjugendheim Fuldatal" umgewidmet und der bauliche Zustand hergestellt, der heute noch weitgehend erhalten ist. Weitere Informationen zum historischen Ort und zur Gedenkstätte: www.gedenkstaette-breitenau.de. Zum Ablauf der Exkursion ist auf Anfrage eine gesonderte Information erhältlich. Max. 20 Teilnehmer*innen. Kursort: Gedenkstätte Breitenau, Brückenstraße 12, 34302 Guxhagen, Tel.: 05665 3533.

Kursnr.: AG1111
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

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Kurs abgeschlossen
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Kurs wird wieder im kommenden Semester angeboten
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Telefon: 0641/306-1466, -1467, -1469, -1472
Fax.: 0641/306 2474
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