Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs wird wieder im kommenden Semester angeboten Ausfall: Alte Handschriften lesen

( ab Sa., 15.9., 10.00 Uhr )

Die alten Briefe der Großmutter, Urkunden unserer Ahnen, alte Baupläne oder Kirchenbücher - es gibt viele Herausforderungen, wenn es um das Lesen alter Handschriften aus der Zeit von 1600 bis 1900 geht. Anhand von Vorlagen erarbeiten wir Buchstabenvarianten verschiedener Jahrhunderte mit Schriftübungen von A bis Z. Der Kurs ist geeignet für Anfänger/-innen und auch zur Auffrischung vorhandener Kenntnisse. Eine Schriftendokumentation für weitere Forschung kann bei der Dozentin erworben werden. Es entstehen Materialkosten von 4,00 Euro, die bei der Kursleiterin zu entrichten sind. Bitte bringen Sie mit: weichen Bleistift 2B, eigenen Füller, Radierer, Schreibheft mit Linien. Maximale Teilnehmer/-innenzahl: 10 Personen.

Kursnr.: AD1100
Kursgebühr: 15,60 €€ (ermäßigt 12,50€)

Kurs wird wieder im kommenden Semester angeboten Ausfall: Exkursion in das DIZ Stadtallendorf

( ab Sa., 22.9., 8.45 Uhr )

Das Dokumentations- und Informationszentrum Stadtallendorf (DIZ) dokumentiert die Entwicklung des Ortes (Stadt-)Allendorf von einem kleinen, landwirtschaftlich geprägten Dorf in der Weimarer Republik bis zur Entstehung einer Industriestadt in den 1960er Jahren. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur zwischen 1933 und 1945, als sich in Allendorf zwei große Sprengstoffwerke der Dynamit AG und der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff AG ansiedelten. Bei den Aufbauarbeiten und im Betrieb der beiden Werke wurden über 17.000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, darunter Kinder, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Strafgefangene unter mörderischen Lebens- und Arbeitsbedingungen eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden Neuansiedlungen von Handwerks- und Industriebetrieben. Dazu prägte die Aufnahme von Vertriebenen und Flüchtlingen aus den sog. ehemaligen deutschen Ostgebieten die weitere Stadtgeschichte.
In der Dauerausstellung lernen die Teilnehmer/-innen die wechselvolle Geschichte des historischen Ortes kennen. Nach dem Mittagessen (Selbstzahler) ist eine Wanderung zur Gedenkstätte Münchmühle vorgesehen. Das Lager Münchmühle war ein Außenlager des KZ Buchenwald. Die Gedenkstäte wurde auf dem Grundriss der Küche und der Waschhalle jenes Außenlagers errichtet. (Einfache Strecke 2 Km; festes Schuhwerk und Kondition für einen insgesamt einstündigen Spaziergang sind erforderlich). Max. Teilnehmer/-innen zahl: 20 Personen.
Kursort: Dokumentations- und Informationszentrum Stadtallendorf, Aufbauplatz 4, 35260 Stadtallendorf, Tel. 06428/449832
Treffpunkt: Hauptbahnhof Gießen, Haupthalle, Fahrkartenschalter 8:45 Uhr; Abfahrt 9:05 Uhr; Rückfahrt 14:28 Uhr oder 15:19 Uhr
Die Gruppen-Fahrkarten (Hessenticket: 35,00 für 5 Personen = 7 Euro pro Person) werden unmittelbar vor Fahrtbeginn gemeinsam gelöst. Individuelle An- und Abreise ins DIZ, nach Rücksprache, möglich.

Kursnr.: AD1300
Kursgebühr: 0,00 €€ (ermäßigt 0,00€)

Wanderung über den alten Steinbruch zum Hofgut Appenborn zum Burggarten in Londorf (Rilke-Pavillon)
"Sommer, der als Duft zittert, Sommer, der als große, unzählbare Stunde auf der Sonnenuhr steht, Sommer, der sich spiegelt in der schattigen lieben, unvergesslichen Fontäne:" So beschreibt Rainer Maria Rilke seine Empfindungen im Londorfer Burggarten. Er ist zugleich Ziel unserer Wanderung, die uns zunächst in die Höhe führt, von der wir den weiten Blick über die Rabenau genießen. Über einen Waldweg gelangen wir zum alten Steinbruch, weiter geht es zum ersten Highlight der Wanderung, dem Appenborner Hof. Die ländliche Idylle des alten herrschaftlichen Gutes hatte es dem Dichter angetan. Auf einem Ausflug lernte er das Anwesen kennen und war so fasziniert, dass er für seine Frau Clara den alten Segensspruch auf dem Herrenhaus abschrieb. Auf der Rückfahrt von Appenborn nächtigte der Dichter im Pavillon des Londorfer Burggartens, der heute nach ihm benannt ist. Dort befindet sich eine Sonnenuhr, "die in Majoran und Koriander steht und Sommerstunden zeigt" (Rilke). Heute ist es allerdings nicht mehr die gleiche Uhr, vielmehr hat auf Betreiben des Rabenauer Verkehrsvereins der Kesselbacher Steinbildhauermeister Hans-Jürgen Schmidt eine neue geschaffen, die in Sichtweise des Pavillons platziert wurde. Eine Einkehr ist in der Mitte der Wanderung vorgesehen. Die Wanderung beginnt um 11:00 Uhr vom Startort: Waggonbistro Gleis 1, Hauptstraße 17, 35466 Rabenau-Odenhausen. Teilnehmer/-innen die von Gießen anreisen möchten treffen sich um 10:15 Uhr vor dem Liebigmuseum (Liebigstraße 12). Max. Teilnehmerzahl: 20 Personen. Tel. Kontakt: 0641 - 494846.

Kursnr.: AD1310
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

Kurs abgeschlossen Wanderung auf dem Gießener Panoramaweg, 15 km

( ab So., 16.9., 10.30 Uhr )

Wanderung entlang der Lahn und über verschiedene Anhöhen zum Bismarckturm
Bei dieser Premium-Wanderung, die es in den GPS-Wanderatlas Deutschland geschafft hat, bewegen wir uns in zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Zunächst laufen wir ganz eng an der Lahn entlang bis zum Wismarer See, wo der Weg teilweise die Windungen des Flusses mitmacht. Wir gelangen zur Badenburg, in der sich im 19. Jahrhundert die hessischen Oppositionellen um Georg Büchner und Friedrich Ludwig Weidig getroffen haben. Am 3. Juli 1834 wurde hier der Oberhessische Preßverein gegründet, der das Ziel hatte, die Pressefreiheit durchzusetzen. Thematisiert wurden Möglichkeiten und Mittel, die Ideen zu propagieren. Dies war der Anfang des "Hessischen Landboten", der unter dem Motto stand: "Friede den Hütten! Krieg den Palästen!" Über eine stillgelegte Eisenbahnbrücke wandern wir nun durch Wismar und erreichen einen Höhenzug, von dem aus wir nicht nur die Burgen Gleiberg, Dünsberg und Vetzberg sehen, sondern auch einen phantastischen Blick über das gesamte Gießener Becken. Letzte Station ist der Bismarckturm, der 1905 eingeweiht wurde, in den 1950er Jahren verfiel, aber auf Initiative eines Fördervereins rekonstruiert wurde. Treffpunkt: Hauptbahnhof Gießen, Haupthalle, 10:30 Uhr. Max. Teilnehmerzahl: 20 Personen. Kontakt: 0641 - 494846.

Kursnr.: AD1311
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

Wanderung entlang der Lahn und über verschiedene Anhöhen zum Bismarckturm
Ebersgöns tritt urkundlich zum ersten Mal gegen Ende des 12. Jahrhunderts in Erscheinung. Im Mittelalter gehörte es zur Grafschaft Cleeberg und war ab Ende des 13. Jahrhunderts nassauisch. Nach dem Wiener Kongress (18.9.1814 bis 9.6.1815), in dem nach der Niederlage Napoleon Bonapartes Europa neu geordnet wurde, kam Ebersgöns durch einen Tausch zum Königreich Preußen und damit zum Landkreis Wetzlar. Die Grenze zwischen Preußen und Hessen-Darmstadt verlief zwischen Ebersgöns und seinen Nachbarorten Pohl-Göns und Butzbach. Mit der Gebietsreform anno 1977 wurde Ebersgöns nach Butzbach eingemeindet und gehört jetzt zum Wetteraukreis. Die Wanderung, deren Streckenführung sich an den Grenzsteinen orientiert, führt durch eine abwechslungsreiche, zauberhafte Landschaft mit Wäldern und Wiesen, an Pferdekoppeln, Schafherden und einer Asinierie vorbei, sehr schön auch der Blick auf das in eine Hügellandschaft eingebettete Cleeberg. Am Ende der Wanderung ist eine Einkehr geplant. Treffpunkt: Schützenhalle in Ebersgöns, 11:00 Uhr. Max. Teilnehmerzahl: 20 Personen. Kontakt: 0641 - 494846.

Kursnr.: AD1312
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

Anmeldung möglich "Im Labyrinth der Moderne"

( ab Mo., 17.9., 17.00 Uhr )

Dieses Thema legt den Schwerpunkt auf die besonderen Gestaltungsmerkmale von Paul Klee, Jean Dubuffet und Victor Vasarely, deren Oeuvre bis heute nicht an Faszination und Infragestellung verloren hat.

Kursnr.: AD5052
Kursgebühr: 52,00 €€ (ermäßigt 41,60€)

Die Teilung Europas in ein katholisches und ein protestantisches Lager wirkte sich auch auf die Kunst der Niederlande aus. Die bilderfeindliche, calvanistische Kirche in den nördlichen Provinzen (Holland) fehlte als Auftraggeber. Die Maler des 17. Jhs. suchten und fanden neue Themen. Sie stellten sich dabei auf die Wünsche des reich gewordenen Bürgertums ein. Neben der Porträtmalerei ist das sog. "Goldene Zeitalter" die Blütezeit der Landschaftsmalerei, der Genreszenen und der Stillleben.

Kursnr.: AD5056
Kursgebühr: 26,00 €€ (ermäßigt 20,80€)

Die niederländische Barockmalerei des 17. Jahrhunderts, des sog. "Goldenen Zeitalters" in der Gemäldegalerie "Alte Meiser" ist unser Exkursionsziel. Bei der Gemäldegalerie "Alte Meister" handelt es sich um eine ehemalige fürstliche Kunstsammlung, die auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblicken kann und als eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art Weltruhm genießt. Aus dem Besitz der ehemaligen landgräflichen Sammlung befindet sich die Sammlung von etwa 500 Gemälden seit 1974 im Schloss Kassel-Wilhelmshöhe. Sie umfasst u.a. Gemälde aus der Spätgotik bis zum Klassizismus. Ein besonderer Schwerpunkt bildet die holländische und die flämische Malerei des 17. Jahrhunderts mit zahlreichen Werken von Rubens, Frans Hals, Van Dyck, Jordaens und Rembrandt. Treffpunkt im Gießen Hbf (Schalterhalle) um 07:45 Uhr.
Hinfahrt ab Gießen Hbf 08:04 Uhr, an Kassel-Wilhelmshöhe 09:26 Uhr Rückfahrt ab Kassel-Wilhelmshöhe: 16:29 Uhr, Ankunft Gießen HBF 17:51 Uhr (lt. Fahrplan 1. Halbjahr 2018, Fahrplanänderungen sind möglich und werden ggf. mitgeteilt).
Die Fahrkosten (Hessenticket) und Eintrittsgelder werden am Tag der Exkursion bei der Kursleitung bezahlt. Sie sind nicht in der Kursgebühr enthalten.

Kursnr.: AD5057
Kursgebühr: 22,90 €€ (ermäßigt 18,70€)

In den 1960-1970er Jahren erweitert sich das Spektrum der bekanntesten Künstlerinnen aus zwei Gründen: Zum einen entdeckt die feministische Forschung zahlreiche, vergessene Malerinnen und Bildhauerinnen der Vergangenheit wieder, zum Anderen schaffen es engagierte Persönlichkeiten wie Niki de Saint Phalle, Yoko Ono und Valie Export durch ihre Arbeit sich selbst in der Kunstszene durchzusetzen und dadurch auch die Kolleginnen nachhaltig sichtbarer zu machen. Der Vortrag präsentiert einige herausragende Profile und typische Tendenzen um das Jahr 1968, setzt diese in den Kontext der Geschichte weiblicher Kunst (diesseits und jenseits der Frauenbewegung) und bietet einen Ausblick über die heutige Position von Künstlerinnen in der kollektiven Wahrnehmung sowie in Bezug auf eine Karriere im künstlerischen Bereich.

Kursnr.: AD5060
Kursgebühr: 7,00 €€ (ermäßigt 7,00€)

Anmeldung möglich Italienische Gärten - Bilder idealer Welten

( ab Do., 25.10., 19.00 Uhr )

Die Gartenkunst Italiens gewann mit der Renaissance seit dem 15. Jh. neue Bedeutung: angeregt durch antike Schriften zur "Ars hortorum" wie unter dem Einfluss der Neuplatonischen Florentiner Akademie und deren Bild vom Menschen als kreatives Wesen, das die Erde nach seinen Vorstellungen und gemäß seinem Verständnis transzendenter Schöpfungs-Ideen gestalten kann.
Dazu gab der Garten als "Mikrokosmos" vielfach Anlass, um in überschaubaren Dimensionen "Ideale Welten" zu schaffen, die von der Außenwelt abgegrenzt und in sich geschlossen sind. Eine Entwicklung, die sich bis in das 18. Jahrhundert erstreckte und vielfältige Variationen des Gartens hervorbrachte: einfache Gärten über geometrischen Grundrissen - manieristische Anlagen mit kompliziert geführten Wegeachsen und Wasserspielen - Terrassengärten - monumentale Anlagen mit einem System großangelegter Wege- und Kanalachsen, verdichteter Präsenz des Wassers und umfangreichen Zyklen allegorischer Skulpturen.

Eintritt: € 4,00 (ermäßigt € 3,00 für DIG) keine Anmeldung - nur Abendkasse

Kursnr.: AD5070
Kursgebühr: 4,00 €€ (ermäßigt 3,00€)

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